Facebook, MySpace, about.me, usw. Ich bin dann mal weg!

all-eyes-on-you-logo_grossSoziale Netzwerke sind viel: Sie sind lustig, nervig, zeitintensiv, und entwickeln sich immer mehr zu Datenmonstern. Lange Zeit habe ich viel Zeit in eben diese Netzwerke investiert. Vor allem in der Zeit, in der ich parteipolitisch und im Jugendverband sehr aktiv war. Ich hatte Accounts bei Facebook, Lokalisten, MeinVZ, Tumbr usw. Insgesamt  über 2000 FreundInnen, FollowerInnen waren mit mir verbunden. Ich wusste wer mit wem wann und warum! Meine Timeline raste so an mir vorbei. Das wirklich wichtige erfuhr ich aber dann doch persönlich. Vor knapp 2 Wochen beschloss ich dann, mal aufzuräumen. Was als Aufräumen begann endete in einem radikalen, aber gesunden, Schnitt. Die Zeit der Social Networks ist vorbei. Geblieben ist mein Blog und mein Twitteraccount als mini 140 Zeichen Blog. So kann ich sagen: Soziale Netzwerke sind viel, aber vor allem eins: Mich los!

Die Antifa ist in meiner Sidebar

Der einen oder dem anderen wird es schon aufgefallen sein. Meine Sidebar hat sich wieder mal ein wenig gefüllt. Das geschieht natürlich nicht ohne Grund. Jetzt möchte ich Euch die Neulinge mal vorstellen.

Das AABS ist ein monatlich stattfindendes offenes Treffen, an dem sich jeder und jede beteiligen kann, der oder die gegen Faschismus, Rassismus, Rechtspopulismus und alle anderen Formen reaktionärer Ideologien aktiv werden will.

Gemeinsam planen wir Aktionen, um menschenverachtende Ideologien, egal wo und wie sie auftreten, entgegenzutreten. Antisemitismus, Nationalismus, Islamophobie und Rassismus finden sich nicht nur in der faschistischen Rechten, sondern sind breit in dieser Gesellschaft verankert. Dagegen wollen wir uns wehren und für ein solidarisches Miteinander kämpfen!
Widerstand gegen regionale und bundesweite Naziaufmärsche, das Organisieren eigener Veranstaltungen und Mobilisierungen sowie Kampagnenpolitik gehören dabei zu unseren Aktivitäten.

Treffen finden jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr im Lilo Herrmann Haus in Stuttgart statt.

 

Das Autonome Twitter_Innen Kollektiv nutzt Twitter zu schnellen und interaktiven Verbreitung von Nachrichten, die sich auf den Kampf für eine bessere Welt beziehen. Twitter ist dabei eine Möglichkeit, sich zu vernetzen und innerhalb kürzester Zeit Menschen zu mobilisieren, wenn konkrete Anlässe bestehen. Auch ein reger Austausch über aktuelle Ereignisse ist (in Echtzeit) möglich.
Durch die Eingabe von kurzen Meldungen (Tweets) und das Weiterverbreiten dieser Meldungen (Retweets) können Nachrichten viel schneller verbreitet werden als es die Tagesschau oder Facebook jemals könnten. Und Informationen über aktuelle Geschehnisse, sei es auf Demos oder Kundgebungen, sei es im internationalen Kampf um soziale Gerechtigkeit und Freiheit, können so auf Twitter quasi live miterlebt werden.

 
Der Arbeitskreis Kesselklage unterstützt die Klagen gegen die Polizeikessel in Stuttgart am 30.07.2012 und am 01.05 2011. Er begleitet die KlägerInnen und koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit den Klagen.
Das waren die Neuerungen in meiner Sidebar.

 

 

No Border Camp besetzt Landesgeschäftsstelle der NRW-Grünen

Hier die PM der AktivisInnen

aktuelle Twitter News hier:

https://twitter.com/nobordercamp

https://twitter.com/betonbrenntdoch

Landesgeschäftsstelle der NRW-Grünen besetzt!

Seit 14:15 Uhr ist die Landesgeschäftsstelle der NRW-Grünen (Jahnstraße 52, Düsseldorf) von etwa 60 NoBorder Aktivist*innen besetzt. Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung der Besetzer*innen.

 

Pressemitteilung

Landesgeschäftsstelle von Bündnis90/Die Grünen besetzt.

Solidarität mit den Hungerstreikenden in Düsseldorf, Würzburg und anderswo!

Heute, am 20. Juli, haben Aktivistinnen und Aktivisten des no border camps in Köln die Geschäftsstelle des grünen Landesverbandes in Düsseldorf besetzt, aus Solidarität mit den hungerstreikenden Flüchtlingen.

Die Forderungen der Protestierenden sind nur allzu berechtigt. Die Abschaffung der Residenzpflicht, der Abschiebungen und aller Lager sind längst überfällig! Wir fordern ein Bleiberecht für alle. Außerdem müssen die repressiven Auflagen für den Protest unverzüglich zurück genommen und die Schikanen durch die Polizei unverzüglich eingestellt werden. Damit die Flüchtlinge ihren Protest ungehindert ausüben können, fordern wir den sofortigen Aufbau von Zelten, damit weitere Protestierende und Unterstützer-Innen hinzukommen können.

Seit 120 Tagen sind die Flüchtlinge auf der Straße. Der Protest hat in Würzburg begonnen und sich auf Aub, Bamberg, Regensburg, Osnabrück und Düsseldorf ausgeweitet. In Düsseldorf protestieren Flüchtlinge seit nunmehr einer Woche, eine Woche in Wind, Regen, Kälte und unter polizeilicher Repression. Trotz aller Schikanen befinden sie sich weiterhin im Widerstand, seit drei Tagen im Hungerstreik. „Auch ohne einen Platz zum Ausruhen, auch wenn Steine vom Himmel fallen sollten, werden wir auf keine Fall zurück in die Lager gehen!“ erklären die Flüchtlinge. „Wenn ihr die Bedingungen für unseren Protest noch weiter erschwert, werden wir noch mehr von der Wahrheit und Richtigkeit unseres Protestes überzeugt sein.“

Die Düsseldorfer Behörden haben von Anfang an versucht, den Protest der Flüchtlinge zu verhindern. Zuerst wurde ihnen ein öffentlicher Platz in der Nähe der Altstadt verwehrt. Dann wurde ihnen nur ein von allen Seiten offenes und einsehbares Zelt genehmigt und verboten, dort zu schlafen oder auch nur zu ruhen, was auch nachts stündlich von der Polizei kontrolliert wird. Die Grünen sind als Regierungspartei in NRW nicht nur für das schikanöse Vorgehen der Behörden gegen das Protestzelt der Flüchtlinge, sondern auch für die unmenschliche Migrations- und Flüchtlingspolitik.

Wir fordern, dass in Düsseldorf ein echtes Protestcamp errichtet werden kann, ohne Schikanen und offen für alle.