Asterix und der Pflegestreik

Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum liegen… Weiterlesen

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Knapp 100 auf Stuttgarter Solidemo

Nach Demonstrationen in Magdeburg und Berlin gab es heute auch in Stuttgart eine angemeldete Demonstration anlässlich der Hausdurchsuchungen am 22. Mai 2013. Knapp 100 Menschen sind dem Aufruf zur Demonstration gefolgt. Wie viel Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz waren ist schwer zu sagen. Allerdings wäre es meines Erachtens leicht möglich gewesen, jedeN DemonstrantIn 2 Einsatzkräfte zur Seite zu stellen.  Trotzdem gelang es mir durchaus auch Fotos zu machen ohne die Polizei gewollt im Bild zu haben. Manchmal habe ich aber auch ganz bewusst den Fokus auf die Einsatzfahrzeuge gelegt aber seht selbst.

Krank, faul und nicht ganz dicht

Eins muss man ihm ja lassen, dem Olaf Piepenbrock, direkt ist er. Anstatt hinter vorgehaltener Hand, beschimpft er seine streikende Belgeschaft offen. Als „Krank, faul und nicht ganz dicht“ bezeichnet er die streikenden KollegInnen  in Eisenhüttenstadt, so berichtet die IG BAU.
Griechenlandexperte und Kriminaltechniker?
Grad gut in Fahrt warnt er in einem Brief auch noch vor „griechischen Verhältnissen“. Er geht sogar so weit, dass er den MitarbeiterInnen vorwirft, kriminell zu sein. Von Unterlassung, Sabotage und Zerstörung ist die Rede.
Führungskompetenz?

Ich persönlich hätte da ja von einem Chef, der in Deutschland mehr als 25.000 Menschen beschäftigt,, ein wenig mehr Feingefühl erwartet und unter Verhandlungsgeschick hab ich was anderes gelernt. Allerdings ist die BASTA Politik in Niedersachsen, das Bundesland in dem die Unternehmensgruppe Piepenbrock ihren Sitz hat, nichts Neues.
Kommentarfunktion abgeschaltet

Interessant ist auch, dass auf der  Facebook Seite der  Unternehmensgruppe seit 2 Tagen die Kommentarfunktion ausgeschaltet worden ist. Ein kausaler Zusammenhang mit einem Aufruf der jungen IGBAU, Solidarität mit den streikenden Beschäftigten dort zu bekunden, kann nur vermutet werden.
Solidarität mit den Beschäftigten:

Liebe Streikenden, macht weiter so. Lasst Euch nicht einschüchtern! Euer Weg ist zwar steinig, aber der richtige. Ihr seit nicht alleine. You never work alone! Ben Brusniak

Wenn ihr auch Soliadressen abgeben wollt dann los und zwar direkt per E-Mail  an: mathias.kalusniakE-Mail-Adresseigbau.de und an online-redaktionE-Mail-Adresseigbau.de

PS: Danke Olaf, dank dir wissen wieder einige Menschen mehr warum der Sozialismus die Alternative ist und warum gewerkschaftliche Organisierung notwendig ist. JOIN THE UNION!

Solidarität mit den Beschäftigten von Getrag

Die Basisgruppe der Linksjugend in Ludwigsburg fordert das Management
von Getrag auf alle Arbeitsplätze zu sichern und eine Schließung des
Stammwerks in Ludwigsburg zu unterlassen. Gleichzeitig sprechen wir
unsere Solidarität gegenüber den Beschäftigten bei Getrag aus und
Unterstützen den Betriebsrat bei seinem Kampf gegen die Werksschließung.

Getrag ist einer der bekanntesten Arbeitgeber im Kreis Ludwigsburg. Das
Management hat vor einigen Monaten 20 Millionen Euro an staatlichen
Darlehen für den Erhalt der Arbeitsplätze bekommen. Doch anstatt die
Arbeitsplätze zu sichern, droht das Management den ArbeitnehmerInnen mit
der kompletten Schließung des Stammwerks in Ludwigsburg. Insgesamt sind
bis zu 700 Arbeitsplätze bedroht.

Es kann nicht sein, dass ein privates Unternehmen Darlehen in
Millionenhöhe vom Staat bekommtt und gleichzeitig den Beschäftigten mit
Kündigungen antwortet. Staatliche Notdarlehen an Großunternehmen dürfen
nur unter der Bedingung erteilt werden, dass Arbeitsplätze gesichert
bleiben.

Wir zahlen nicht für eure Krise! Die Beschäftigten von Getrag ebenso wenig!

http://ljsolidludwigsburg.wordpress.com/2010/03/24/solidaritat-mit-den-beschaftigten-von-getrag/

Stoppt das Freihandelsabkommen EU – Kolumbien

Positionspapier der IG Bauen-Agrar-Umwelt

Die Menschenrechtslage in Kolumbien ist schlecht. Gerade Gewerkschafter sind von Gewalttaten betroffen. In 2008 wurden 49 Gewerkschafter ermordet. Gewerkschafter erhalten Morddrohungen, um sie von ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen abzuhalten. Mitglieder des staatlichen Sicherheitsapparates waren wiederholte Male an extralegalen Hinrichtungen beteiligt. Hinzu kommt, dass die derzeitige kolumbianische Regierung international anerkannte Rechte von Arbeitnehmern nicht respektiert.

In der Konsequenz sind weniger als 5 % der kolumbianischen Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert und weniger als 2 % profitieren von Tarifverträgen.

 

Die EU verhandelt zurzeit ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien.Dieses würde die derzeitige Politik der kolumbianischen Regierung legitimieren und keinen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechte leisten. Der US-Kongress und das kanadische Parlament haben kürzlich die Ratifizierung ähnlicher Abkommen wegen der schlechten Menschenrechtslage gestoppt. Ebenso haben das norwegische Parlament und die norwegische Regierung es abgelehnt, ein EFTAFreihandelsabkommen mit Kolumbien zu ratifizieren.

Die IG BAU setzt sich für die effektive Durchsetzung von Menschenrechten und international vereinbarten Arbeitsstandards ein. Wir fordern deshalb:

  • Die Verhandlungen zwischen der EU und Kolumbien zu einem Freihandelsabkommen müssen gestoppt werden. Ein derartiges Abkommen würde die derzeitige Politik der kolumbianischen Regierung legitimieren und zu keiner Verbesserung der Menschenrechtslage führen.
  • EU-Kommission und Bundesregierung müssen der Frage der Menschenrechte in der Außenhandelspolitik oberste Priorität einräumen.
  • Die kolumbianische Regierung ist gehalten, Arbeitnehmern international anerkannte Arbeits- und Vereinigungsrechte zu garantieren und effektiv für die Einhaltung international anerkannter Menschenrechte in Kolumbien zu sorgen. 

Solidarität ist eine Waffe

Der Auftakt der Arbeitskämpfe in Berlin ist scheinbar zuviel für das Nervenkostüm der Arbeitgeber, besonders für Herrn C. Markus von der AGG Allgemeine Gebäudereinigungs GmbH & Co. KG (AGG).

Ein Warnstreik reicht aus um Streikbrecher und fristlose Kündigungen einzusetzen.

 Angelika W., eine Gebäudereinigerin aus Berlin. Eine Frau die für ihre Familie lebt und kämpft, wird gekündigt! Und das nur weil sie Ihr Recht wahrnimmt und auf die Straße geht. Sie kämpft für ein würdevolles Leben und streikt für eine gerechte Entlohnung.

Das ist Herrn C. Markus wohl zuviel. GebäudereinigerInnen sollen putzen und die Klappe halten. 

Deshalb die fristlose Kündigung wegen der Teilnahme am Warnstreik!

 SO NICHT ! HERR MARKUS!

Kündigt Ihr EINE! Kämpfen wir ALLE!

Auf zum Aufstand der Unsichtbaren! Sauberkeit hat Ihren Preis!

Soliadressen bitte an berlin@igbau.de

Weitere Informationen über diese Firma findet ihr unter: http://www.agg1111.de