Kopfkino #2

Das heutige Kopfkino beschäftigt sich mit dem Bedürfnis von ArbeiterInnen. Sie wollen kämpfen! Sie wollen mehr Geld. Sie wollen eine Krankenversicherung. Sie wollen sich organisieren. Interessant ist dabei nur eine Kleinigkeit, sie sind Streikbrecher. Viel Spaß! Ein Kurzfilm von Michael Moore .

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Justice for Janitors! -Si se puede!

 

1990 Los Angeles: Polizisten greifen massiv streikende GebäudreinigerInnen im „Kommerz-Viertel “ (Century City) an. Von den 400  Streikenden und SympathisantInnen wurden unzählige verletzt. Die Medien berichten und der Streik weitet sich aus.  Am Ende des Streiks wird ein Ergebnis von 25% Lohnerhöhung erreicht  und mit der der Einführung der betreiblichen Krankenversicherung erfolgreich beendet. Der massive Polizeieinsatz hatte rechtliche Folgen und führte zu einer Strafzahlung von 3,5 Millionen $ an die Gewerkschaft der GebäudereinigerInnen (SEIU).Seither wird der 15 Juni als Justice for Janitor’s Day begangen. Seit einigen Jahren auch als internationaler Aktionstag.

In Deutschland wird der “ Tag der Gebäudereinigung“ von der Gewerkschaft IG BAU aktiv begleitet und es finden flächendeckend Aktionen statt.

Auch im künstlerischen wird der 15 Juni verarbeitet zum Beispiel  hier Interpret Holger Burner

 

 

 

 

Was haben Hunde eigentlich mit Gewerkschaften zu tun

Ganz schicker Film oder was meint Ihr?
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neuer Blog gestartet

Teil einer Kampagne der IG BAU: Der Aktiv Blog berichtet vom Kampf der Gewerkschaft, im Kamp-Lintforter Reinigungsunternehmen Aktiv eine funktionierende Interessensvertretung für die weit über 800 Beschäftigten auf die Beine zu stellen (Betriebsratswahlen im März). In Zukunft wird der Aktiv Blog die Leserschaft mit Artikeln, Fotos, Presseberichten und Videos auf dem Laufenden halten. Jetzt bookmarken und ein Fan bei Facebook werden.

Solidarität ist eine Waffe

Der Auftakt der Arbeitskämpfe in Berlin ist scheinbar zuviel für das Nervenkostüm der Arbeitgeber, besonders für Herrn C. Markus von der AGG Allgemeine Gebäudereinigungs GmbH & Co. KG (AGG).

Ein Warnstreik reicht aus um Streikbrecher und fristlose Kündigungen einzusetzen.

 Angelika W., eine Gebäudereinigerin aus Berlin. Eine Frau die für ihre Familie lebt und kämpft, wird gekündigt! Und das nur weil sie Ihr Recht wahrnimmt und auf die Straße geht. Sie kämpft für ein würdevolles Leben und streikt für eine gerechte Entlohnung.

Das ist Herrn C. Markus wohl zuviel. GebäudereinigerInnen sollen putzen und die Klappe halten. 

Deshalb die fristlose Kündigung wegen der Teilnahme am Warnstreik!

 SO NICHT ! HERR MARKUS!

Kündigt Ihr EINE! Kämpfen wir ALLE!

Auf zum Aufstand der Unsichtbaren! Sauberkeit hat Ihren Preis!

Soliadressen bitte an berlin@igbau.de

Weitere Informationen über diese Firma findet ihr unter: http://www.agg1111.de