Kopfkino #5

In Zeiten von PEGIDA; HoGeSa, und Demo für alle aktueller den je!

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Kein Bock auf Nazis! -Egal wo, egal wann!

Dieses Wochenende gibt es einiges in der Region zu tun! Am Samstag wollen die Faschisten aus dem Dunstkreis in Pforzheim aufmarschieren. Sowohl zivilgesellschaftliche Gruppen wie auch antifaschistische Bündnisse rufen zu Protesten auf. Wer weitere Infos haben will der findet diese auf der Seite des Bündnisses …Nicht lange Fackeln!

Auch am Sonntag gilt es auf der Straße Präsenz zu zeigen. Seit längerem mobilisiert die HoGeSa Abspaltuung „Gemeinsam Stark“ nach Ludwigshafen.- Mittlerweile rufen diverse antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu Protesten auf. Los gehts hier am Sonntag um 10 Uhr  mit einer antifaschistischen Demonstration  von Mannheim nach Ludwigshafen um dann anschließend weiter seinen Protest kund  zu tun.

Wir sehen uns also

Gedankenupdate #3

Abgefahren: Am 31. Januar wollten Faschisten aus dem Umkreis des JN Heilbronn/Hohenlohe eine Kundgebung vor dem Verwaltungsgericht in Freiburg abhalten. Da der Zug mit dem die Faschos fahren wollten schon mit Frankfurter Ultras besetzt war, die zum Spiel nach Frankfurt unterwegs waren, ließen die Polizei die Faschos am Gleis stehen. Die Kundgebung in Freiburg wurde abgesagt. Einen ausführlichen Bericht gibt es auf linksunten.

Und dann wurde mir richtig schlecht:  Anlässlich von #Auschwitz70 strahlte die ARD einen Kommentar von Anja Reschke aus. Die MacherInnen von vice haben die Reaktionen auf den Holocaust-Kommentar der ARD nach Dummheit sortiert  (gesehen bei trueten.de)

Hip Hop ist ein Spiegel der Gesellschaft: Edgar Wasser hat im Oktober einen neuen Track rausgebracht. Mit Bad Boy zeigt er auf, dass Hip Hop immer noch sexistisch und chauvinistisch geprägt ist. Respekt Edgar! Respekt!

Der Berg ruft: Am 23. Februar versuchen Faschisten in Pforzheim wieder ihren gechichtsrevisionistischen Quatsch zu verbreiten. Doch auch in diesem Jahr ist die antifaschistische Initative …nicht lange Fackeln! am Start und ruft zu Protesten und Widerstand auf. Genauere Infos zur Kampagne auf der Seite. nichtlangefackeln.tk

Gedankenupdate #1

still loading#Stopegida: Über 600 Leute waren auf der Stopegida Kundgebung am Montagabend auf dem Stuttgarter Schlossplatz. „Es wird nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben – wenn PEGIDA marschiert, werden sie blockiert!“, so die VeranstalterInnen. Einen ausführlichen Bericht findet ihr auf der Kampagnenseite.

Wann, wenn nicht jetzt: Als Antwort auf die rassistische Stimmungsmache, hat die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart ein Papier herausgegeben. „Es ist leider auch eine Schwäche der linken Bewegung, dass rechte Massenmobilisierungen und ein Klima dafür entstehen können. Die gemeinsame Antwort auf die Krise und Verwertungslogik des Kapitals darf nicht Rassismus, sondern muss der gemeinsame Kampf gegen neoliberale Politik mit einer Perspektive einer wirklich anderen, solidarischen Gesellschaft sein.“, reflektiert die Stuttgarter Gruppe. Das ausführliche Papier ist zu finden auf antifa-stuttgart.tk

Prozessauftakt: Am morgigen Donnerstag ist der Prozessauftakt gegen die „Autonomen Nationalisten Göppingen“. Es sind über 100 Verhandlungstermine angesetzt. Das AABS hat einen Aufruf zur antifaschisitischen Prozessbegleitung verfasst. Über die Jahre hinweg waren es vor allem AntifaschistInnen, die gegen die Nazis in Göppingen vorgegangen sind. Als Beispiele sind hier die Kampagnen Wir bleiben Dran und NAZIS STOPPEN zu nennen.

Aktionswoche:
Vom 22. Januar an soll es eine antimilitiaristische Aktionswoche geben. Diese ist Teil der Mobilisierungen für die Proteste gegen die NATO-Sicherheitskonfernz (SIKO) in München. Die Proteste gegen die SIKO sind außerdem der Startschuss für die G7-Proteste. Das offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung (OTKM) hält euch hier auf dem Laufenden.

 

 

#STOPEGIDA

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Das Erfreuliche zuerst. Circa 10.000 Menschen waren am Montag auf dem Schlossplatz, um ein Zeichen gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander zu setzen. So weit so gut. Der Grund für dieses Zusammenkommen war allerdings nich so erfreulich. Unter dem Label PEGIDA versammeln sich in letzter Zeit regelmäßig Rassisten, um durch Deutschlands Innenstädte zu marschieren. Die Versammlung war ein Protest gegen diese Aufmärsche. Ich hatte da ja schon mal kurz einige Gedanken gepostet. Für den 12.  Januar verdichten sich jetzt die Hinweise, dass diese Spinner tatsächlich auch in Stuttgart aufmarschieren wollen. Für alle, die der Meinung sind, dass Rassismus kein Platz in Stuttgart hat und auch nirgendwo sonst, gibt es jetzt eine Kampagne, die unter Label STOPEGIDA läuft. Deshalb kann ich nur empfehlen: Schaut auf deren Blog vorbei, untersützt den Aufruf,  added sie auf Twitter und lasst auch gerne ein Like auf facebook. Haltet euch auf dem Laufenden und vor allem stoppt PEGIDA!

ErstunterzeichnerInnen gesucht!

Das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit sucht UnterstützerInnen für eine breite Erklärung gegen die Einschüchterung und Kriminalisierung von Antifaschistinnen und Antifaschisten am 12. Oktober in Göppingen.

Bis zum kommenden Samstag, den 26. Oktober kann dieser als Erstunterzeichner unterstützt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich als Einzelperson zu unterzeichnen. Bitte per Mail melden.

 

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Antifaschistischer Widerstand ist notwendig!
Erklärung gegen die Polizeikessel und Ingewahrsamnahmen am 12. Oktober in Göppingen

Göppingen, 12.10.2013: Rund 1.500 Menschen gingen gegen einen Aufmarsch der sogenannten „Autonomen Nationalisten Göppingen“ und der NPD auf die Straße. Über 2.000 PolizistInnen waren im Einsatz, um den Aufmarsch von gerade einmal 141 Nazis zu ermöglichen. Die Bündnisse „Kreis Göppingen Nazifrei“ und „Nazis Stoppen“ hatten zu Protesten aufgerufen. Letzteres hatte angekündigt, sich mit Menschenblockaden den Nazis entgegenstellen zu wollen.

Bereits mehrere Stunden vor dem geplanten Aufmarsch der Nazis, hatte die Polizei die geplante Route weitläufig abgeschirmt, um einen Protest in Sichtweite der Nazis zu verhindern. AntifaschistInnen, die sich in Richtung der Aufmarschstrecke bewegten, wurden ausgebremst und gekesselt. Selbst Pressevertreter und Parlamentarier wurden in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt.

Medien, wie beispielsweise die „Stuttgarter Nachrichten“, berichteten im Nachgang von bis zu 500 Ingewahrsamnahmen.

Während die Nazis marschierten, wurden die DemonstrantInnen in Garagen, engen Gefangenentransportern und in Freiluftkäfigen ihrer Freiheit beraubt. Nach teilweise über 7 Stunden Freiheitsentzug wurden sie dann mit einem Platzverweis für die komplette Göppinger Innenstadt entlassen.

Diese Einsatzstrategie ist kein Einzelfall. Überdimensionierte Polizeieinsätze und ein Festsetzen antifaschistischen Protestes gehören mittlerweile leider zum Standardrepertoire, um Naziaufmärsche zu ermöglichen.

Dass es auch anders geht, zeigen Beispiele in jüngster Vergangenheit aus Mannheim und Karlsruhe. Hier wurden Naziaufmärsche nach wenigen Metern abgebrochen, da ein gewaltsames Durchsetzen unverhältnismäßig gewesen wäre. Das wäre auch in Göppingen möglich gewesen, insbesondere dann, wenn wenige Tage vor dem Aufmarsch bekannte Antifaschisten mit Morddrohungen bedacht wurden.

Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass AntifaschistInnen festgesetzt, eingeschüchtert und kriminalisiert werden!

Antifaschismus ist und bleibt notwendig!

Weder ausufernde Polizeigewalt noch juristische Schikanen können uns einschüchtern. Geeint unterstützen wir alle, die sich gegen eine solche Willkür einsetzen!

Wir fordern politische und juristische Konsequenzen aus den Ereignissen am 12. Oktober in Göppingen:

  • Für Versammlungsfreiheit und lebendigen Widerstand!
  • Für die Einstellung sämtlicher Verfahren gegen AntifaschistInnen in Zusammenhang mit den Protesten gegen den Naziaufmarsch vom 12. Oktober 2013!

 

 

 

gefunden auf: Trueten.de

Die Shout Outs der Nazis Stoppen Kampagne

Shout Out WandDas Nazis Stoppen Bündnis setzt neben anderen Mobilisierungsmethoden und Veranstaltungen dieses Jahr zusätzlich auf Shout Outs. In diesen Mini-Podcasts haben sowohl Menschen aus Politik und Kultur, als auch Menschen wie Du und Ich die Möglichkeit zu sagen, Wann, Warum und Weshalb es wichtig ist sich am 12. Oktotber, den Nazis in Göppingen aktiv entgegen zu stellen.

Hier stelle ich Euch mal eine kleine Auswahl zur Verfügung. Wer alle Shout outs sehen will, der darf jetzt oder später auf diesen Link klicken.

 

 

 

 

 

Wer noch nichts vom Naziaufmarsch gehört hat; der kann sich hier informieren: gp-nazis-stoppen.tk

Wer auch ein Shout out produzieren will, der meldet sich hier: block-gp [a] gmx.de

 

Viel Spaß beim schauen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es nach dem Aufmarsch auch einen Bericht hier zu lesen geben.

 

 

Poetry Slam: Widerstand und Worte

poetry_slamAm 15. September ist Wibele & Worte wieder da. Ein ganz normaler Wibele & Worte Slam in Göppingen? Nein! Denn am 15. September öffnet das D. Bonhöffer Haus seine Pforten zugunsten des Nazis Stoppen Bündnisses, welches am 12. Oktober dazu aufruft, den Naziaufmarsch zu verhindern.  Moderiert wird das Spektakel wie gewohnt von Robin Mesarosch.  Also kommt  am 15. Oktober zum Poetry Slam nach Göppingen, wenn es heißt: Poesie statt rechte Parolen!

Poetry Slam ist Mensch, Text, Mikrofon und Publikum.

Poetry Slam ist… BÄMM.

Poetry Slam bist Du, wenn Du dich auf die Bühne stellst.

Poetry Slam bist Du, wenn Du vor der Bühne sitzt.

Poetry Slam ist Widerstand und Worte.

Wann:  Sonntag, den 15. September

Wo: D. Bonhoeffer  Haus Göppingen

Eintritt: 3€

Quelle: gp-nazis-stoppen.tk

Bündnis NAZIS STOPPEN startet Mobilisierung

Erfolgreicher Mobilisierungsstart +++ Ministerpräsident Kretschmann  besucht +++ Skateopen 2013 besucht+++ Passanten informiert  +++ Stand der Bürgerbewegung Pax Europa erneut gestört+++ Shoutouts veröffentlicht
Am Samstag  den 24. August  begann  die öffentliche Mobilisierung des NAZIS STOPPEN Bündnisses zur Verhinderung und Blockade des Naziaufmarsches am 12. Oktober  in Göppingen.

Bereits am Vormittag  zogen mehrere Antifaschistinnen und Antifaschisten durch die Göppinger und Stuttgarter Innenstadt um PassantInnen  über den anstehenden Aufmarsch zu informieren.  Da in Göppingen die Grünen eine Veranstaltung mit  Ministerpräsident Winfried Kretschmann abhielten, wurde die Chance wahrgenommen, auch hier die Menschen zu  informieren.  Aufgeschlossen und interessiert wurden hier die Informationen über den antifaschistischen Protest  angenommen.  Auch auf den Skateopen2013, die in Göppingen zeitgleich stattfanden, wurden die anwesenden Antifaschistinnen und Antifaschisten freundlich in Empfang  genommen. So war es dann auch  selbstverständlich, dass sich Plakate des Bündnisses auf der Bühne des Skaterfestivals wiederfanden. Auch einige lokale Band und Skatergrößen ließen es sich nicht nehmen, antifaschistische Grüße in die eigens dafür mitgebrachte Kamera zu entrichten.

 

Zur gleichen Zeit wurde in Stuttgart beim Flyern erneut ein Stand der Rechtspopulisten „Bürgerbewegung Pax Europa“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz gesichtet. Trotz des beginnenden Regens stellten sich die anwesenden Antifaschistinnen und AntirassistInnen  vor den  Stand und machten darauf aufmerksam, dass es keinen Platz für Rassisten in Stuttgart oder sonst wo gibt.
weitere Infos und aktuelles zur Kampagne findet ihr unter:  gp-nazis-stoppen.tk

 

Shoutouts:

Itchy Poopzkid: http://youtu.be/8rSxyAPCMUw
ZSK : http://youtu.be/0_jivjigKtE
Irie Révoltés:  http://youtu.be/qDrBdY0s1yo

 

Quelle: Linksunten