Was wäre wenn?

Letzten Samstag versammelten sich 5000 Menschen in Koblenz. Anlass war der Protest gegen den rassistischen Jahresauftakt der ENF in der Rhein Mosel Halle. Am Vorabend lud die lokale Antifa unter dem Motto „Rechtspopulisten wegbassen“ bereits in die Koblenzer Innenstadt. Diesem Aufruf folgten in freundlicher Zählweise 150 bis 200 Menschen Außerdem gab es eine symbolische Sitzblockade am Samstagmorgen. Eigentlich ein erfolgreiches Protestwochenende aber eben nur eigentlich. Weiterlesen

Unter ferner liefen

So viel Aufmerksamkeit wie heute hatte die Nazipartei NPD schon lange nicht mehr. Heute hatte sie endlich mal wieder 15 Minuten Fame. Aus allen Landtagen ist sie geflogen, ihre Parolen wurden weitesgehend von AfD und Pegida assimiliert. Weiterlesen

Gegenproteste gegen Rassistenkongress in Koblenz angekündigt

Was bis letzte Woche noch eine Vermutung war, ist mittlerweile traurige Gewissheit. Der rassistische Zusammenschluss EFN kommt am 21. Januar in die Rhein Mosel Halle nach Koblenz. Während es anfänglich noch so aussah als ob die Rassisten ihr Tête-à-Tête gänzlich ohne Gegenproteste veranstalten würden, formiert sich so langsam auch der Gegenprotest. Weiterlesen

Oury Jalloh #KeinEinzelfall

 

 

„Diejenigen, denen die Brutalität des südafrikanischen Apartheidregimes bewusst ist, können sich diese Situation nur allzu gut vorstellen: Ein schwarzer Mensch ist auf eine Pritsche mit feuerfester Matratze an Händen und Füßen gefesselt. Stunden später ist dieser Mensch tot. Sein Leichnam völlig verbrannt, die Finger kalziniert. Die offizielle These: Selbstmord.

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh genau unter diesen Umständen in Dessau gestorben.
Am selben Tag wurde das Leben eines zweiten Afrikaners von der Polizei ausgelöscht: Laye Konde, der zehn Tage zuvor aufgrund eines gewalttätigen Brechmitteleinsatzes in Koma gefallen war, verlor sein Leben ebenfalls am 7. Januar 2005. Keiner der hierfür verantwortlichen Polizisten ist verurteilt worden.
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Oh du schöner Westerwald

Update: 21.12.16. 11:00 Uhr
Die Antifa Westerwald meldet sich zu Wort

Anlässlich der am 28.12. stattfindenden Kundgebung im Gedenken an Nihad Yusufoglu und die deportierten jüdischen Mitbürger*innen haben sich Antifaschist*innen aus dem Westerwald entschlossen den Abend des 22.12. zu nutzen um die verlegten Stolpersteine zu putzen.

Hier für treffen wir uns am Abend des 22.12. um 18:00 am Neumarkt und starten dann damit die einzelnen Stolpersteine zu säubern.

Laut Gerüchten will der 3. Weg an eben diesem Datum erneut in Hachenburg aufmaschieren. Sollte dies der Fall sein steht es den Protestler*innen somit frei nicht nur in der Innenstadt den Nazis entgegenzutreten, sondern ebenso frei zwischen dieser Örtlichkeit und denn von uns angepeilten Stolpersteinen zu pendeln um ihrer und unserer Gegenwehr in verschiedenen Formen Ausdruck zu verleihen. Hierzu bleibt zu sagen das antifaschistische Gegenwehr niemals Rücksicht auf kapitalgesteuerte Interessen nehmen kann und wird.
Werte verteidigen gegen Rechts sieht anders aus lieber Einzelhandel!

Kommt nach Hachenburg, seid kreativ, offensiv und lasst uns die Mögichkeiten des Protestes in all ihren Formen nutzen.

Erinnern heißt kämpfen – Kampf dem Faschismus auf allen Ebenen

 

 

 

Nicht nur in Göppingen versuchen Nazis im Gewand der Nazipartei “ Der Dritte Weg“ sich eine Wohlfühlzone für Faschisten einzurichten. Auch im Westerwald sind die Faschisten aktiv. Angefangen als Pegida Ableger dem sogenannten „Bekenntnis zu Deutschland-Der Westerwald wehrt sich“ treffen sich die Nazis mittlerweile unter ihren Partei Label. Mit fast monatlichen Aufzügen, meist in Hachenburg, versuchen sie Nazipropaganda zur Normalität werden zu lassen. Da sich auch Gegenprotest angekündigt hat, werde ich wohl wieder mal meine Kameraausrüstung zusammenpacken und nach Hachenburg reisen. Wenn es was zu berichten gibt werdet ihr es an dieser Stelle natürlich wieder erfahren

Nichts hat sich geändert- Göppingen hat ein Naziproblem

Ich dokumentiere an dieser Stelle eine Veröffentlichung der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Stuttgart. Gefunden auf linksunten

Seit einigen Jahren haben sich Faschisten die Stadt Göppingen als Schwerpunktgebiet ausgesucht. Neben den Aufmärschen der „Autonomen Nationalisten Göppingen“ (ANGP) 2012 und 2013, zu denen bundesweit mobilisiert wurde, prägten die Nazis massiv das alltägliche Stadtbild. Neben der Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie über Sticker und Parolen in den Göppinger Straßen kam es immer wieder zu Übergriffen auf Andersdenkende. 2015 kam es während eines Verbotsverfahrens gegen die rechte Gruppierung zu Hausdurchsuchungen und die führenden Mitglieder wurden vorübergehend inhaftiert.

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Keine Ruhe den rechten Hetzern

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vorgestern abend schreiben, ich aber erst jetzt die Zeit dazu gefunden, die Bilder auszuwerten und zu bearbeiten. In der Zwischenzeit sind ja auch schon einige andere Berichte dazu hochgeladen worden, denen nichts mehr hinzufügen ist. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, eben auf genau diese zu verweisen. Weiterlesen

Nazis gibt’s in dieser Stadt – Bericht der antifaschistischen Proteste von Lautern blockiert.

Am Samstag den 14.03.2015 war es mal wieder soweit. Mit gepackter Demoausrüstung ging es auf nach Kaiserslautern, um die antifaschistischen Proteste gegen den angekündigten NPD Aufmarsch zu begleiten.  Ziemlich früh ging es los, da Kaiserslautern ja gerade nicht um die Ecke liegt. In Kaiserslautern angekommem ging es dann auch sofort zu den GegendemonstrantInnen. Diese waren auf der ursprünglich angemeldeten Naziroute zusammengekommen und blockierten so die ursprüngliche Demoroute. Ca 250 AntifaschistInnen sind dem Aufruf von Lautern blockiert gefolgt, um den Naziaufmarsch zu blockieren. Weiterlesen

Gedankenupdate # 6

2 Seiten einer Medallie: „Pegida stoppen heißt auch keine Demo für Alle Für den 21. März 2015 mobilisieren rechtspopulistische, faschistische und christlich-fundamentalistische Kräfte, um durch die Stuttgarter Innenstadt zu ziehen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Bündnis aus Kräften der gemäßigten und extremen Rechten in der Landeshauptstadt unter homophoben Phrasen die Straße nimmt. Konnte ein erster Aufmarsch im Januar 2014 noch von mehreren hundert Menschen blockiert werden, so konnten die vier folgenden rechten Demos unter massivem Polizeischutz stattfinden.Nach längerer Pause und befeuert durch die Erfolge der rassistischen Pegida-Bewegung wollen die rechten Hetzer ihre ewig gestrigen Slogans nun wieder auf die Straßen unserer Stadt tragen.“ (…) Kommt am 21. März 2015 mit auf die Straße und tragt euren Teil dazu bei, die Demo für Alle zum absoluten Reinfall zu machen. Dabei ist die Vielfalt der Aktionsformen ein sicherlich entscheidender Moment. Für uns ist klar: Wir stehen ein für ein solidarisches Miteinander und machen mobil gegen rechte Hetzer! Bietet sich die Gelegenheit, dann werden wir die Demo blockieren! Auch wenn die Stuttgarter Polizei wieder alles daran setzt den Rechten den Weg freizuprügeln: Wir werden uns von unserem Ziel nicht abbringen lassen und den Rechten gehörig den Tag vermiesen!(…)“ Den kompletten Aufruf sowie aktuelle Infos findet ihr auf Rechstruck stoppen

Aktionskonsens: Am 14.03 plant die faschistische NPD einen Aufmarsch in Kaiserslautern. Mehrere antifaschistische Gruppen, Initativen und Einzelpersonen haben sich zu einem Blockadebündniss zusammengeshlossen und einen Aktionskonsens veröffentlicht. So heißt es in ihrem Aufruf: „Unsere Blockaden sind Menschenblockaden; wir bedienen uns dem Mittel des zivilen Ungehorsams. Von uns wird hierbei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die ein Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen werden.“

Rest in Power: Am 07. März ist Ivana Hoffmann im Kampf gegen die IS gefallen. In Stuttgart gibt es am Freitag den 13.03 eine Trauerveranstaltung ab 18:30 im Linken Zentrum Lilo Herrmann Ebenso wird es eine Delegation geben die zur Gedenkdemonstration nach Duisburg fährt.

Filbingers Erben: Das rechtspopulistische und von Filbinger gefündete Studienzentrum Weikersheim läd Udo Ulfkotte nach Stuttgart ein um über „PEGIDA und die veröffentlichte Meinung“ zu diskutieren. Das Antifaschistische Aktionsbünsniss Stuttgart und Region hat angekündigt diese Veranstaltung zu beobachten und läd zur Gegenkundgebung in die Willi Reichert Staffel. Weitere Infos findet ihr direkt beim AABS.