Gegenproteste gegen Rassistenkongress in Koblenz angekündigt

Was bis letzte Woche noch eine Vermutung war, ist mittlerweile traurige Gewissheit. Der rassistische Zusammenschluss EFN kommt am 21. Januar in die Rhein Mosel Halle nach Koblenz. Während es anfänglich noch so aussah als ob die Rassisten ihr Tête-à-Tête gänzlich ohne Gegenproteste veranstalten würden, formiert sich so langsam auch der Gegenprotest. Weiterlesen

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Es ist die Wut die wir teilen, aber die Liebe die uns verbindet

Damals. Vor langer langer Zeit. Es war die Zeit als das „ATK“ (autonome Twitter_innen Kollektiv) noch relativ aktiv war, da begab es sich, das ein Buch geschrieben wurde. Ein Buch über antifaschistiche Mobilisierungen, ein Buch über Göttingen und ein wenig über Anarchie, und wie der Titel des Buches es erahnen ließ ein Buch über Liebe. Weiterlesen

Fragen über Fragen #40

Manches an 2017 mag ich jetzt schon nicht mehr, aber für vieles lohnt es sich doch jeden Tag aufs Neue aufzustehen.(Theatralische Pause) Nein es ist nicht der Kaffee. Viele Fragen lassen sich metaphorisch irgendwie so beantworten: “ Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ko**en könnte“. Weiterlesen

Nein! Doch! Ooh! – Rassismus bei der Polizei

Zurzeit wird im Netz und in der medialen Öffentlichkeit diskutiert, ob die Bezeichnung “NAFRI“ (Nordafrikanischer Intensivtäter) jetzt unglücklich gewählt, eine Abkürzung, ein Arbeitsbegriff oder gewollte Provokation ist. Meines Erachtens ist es letzteres mit einer gehörigen Portion Rassismus. Weiterlesen

Gedankenupdate #8

Rechter Jahresauftakt: Am 21. Januar will die rechtsextreme Fraktion ENF (Fraktion im Europäischen Parlament) eine Veranstaltung in Koblenz durchführen. Angefragtsind  laut Presseberichten die Räumlickeiten der Rhein Mosel Halle. Die ENF beherbergt Rechtspopulisten und Rassisten  aus der italienischen Lega Nord der belgischen Vlaams Belang der rechtsextremen Front National um Marie Le Pen und auch die AfD ist mit Marcus Pretzell vertreten. Es bleiben also noch 21 Tage um einen Gegenprotest zu organisieren. Weiterlesen

Oury Jalloh #KeinEinzelfall

 

 

„Diejenigen, denen die Brutalität des südafrikanischen Apartheidregimes bewusst ist, können sich diese Situation nur allzu gut vorstellen: Ein schwarzer Mensch ist auf eine Pritsche mit feuerfester Matratze an Händen und Füßen gefesselt. Stunden später ist dieser Mensch tot. Sein Leichnam völlig verbrannt, die Finger kalziniert. Die offizielle These: Selbstmord.

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh genau unter diesen Umständen in Dessau gestorben.
Am selben Tag wurde das Leben eines zweiten Afrikaners von der Polizei ausgelöscht: Laye Konde, der zehn Tage zuvor aufgrund eines gewalttätigen Brechmitteleinsatzes in Koma gefallen war, verlor sein Leben ebenfalls am 7. Januar 2005. Keiner der hierfür verantwortlichen Polizisten ist verurteilt worden.
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Fragen über Fragen #39

Blogbeiträge beginnen in der Regel mit einer Art Einleitung die als Appetizer Lust auf mehr machen soll. Bei Fragen über Fragen ist das eher nicht so. Meistens steht da einfach irgend was. Ich könnte als Einleitung auch „Lorem ipsum“ usw. schreiben aber das fände ich dann dich auch irgendwie doof. Ach ja eine Frage ist diesmal gar nicht von mir sondern von Los Trütos aka Don Trueten aka @ttrueten. Auch ihr könnt mir Fragen schicken vielleicht nehme ich sie mit auf. Weiterlesen

Antifaschistische Putzaktion

Wie schon in meinem Beitrag „O du schöner Westerwald“ angekündigt habe ich mal wieder meine Kameraausrüstung geschnappt und bin in den Westerwald gereist genauer gesagt in die Stadt Hachenburg. Dort versammelten sich gestern gegen 18 Uhr ca. 30 Antifaschistinnen und Antifaschisten in der  Innenstadt. Weiterlesen

Kopfkino #9

Rückblick: Es ist der der 19.Februar 2011. Wir befinden uns in Dresden. Mehrere tausend Antifaschistinnen und Antifaschisten gehen gegen den Naziaufmarsch auf die Straße. An einigen Stellen gelingt es sogar die Nazis zu blockieren. Die Polizei macht an diesem Tag nicht so eine gute Figur und seitdem arbeiten die Repressionsapparte auf Hochtouren.

Der wohl berühmteste Fall ist der von Tim. Wegen  drei Worten „Kommt nach vorne“ die er angeblich durch ein Megafon gerufen haben soll wird er mehrfach angeklagt. Heute fast 6 Jahre später wird ihm deswegen zum dritten Mal der Prozess gemacht. Auch wenn Tim nicht der einzige war der angeklagt worden ist, so wird an diesem Prozess besonders deutlich: „Angeklagt ist Einer, gemeint sind wir Alle!“