Oury Jalloh #KeinEinzelfall

 

 

„Diejenigen, denen die Brutalität des südafrikanischen Apartheidregimes bewusst ist, können sich diese Situation nur allzu gut vorstellen: Ein schwarzer Mensch ist auf eine Pritsche mit feuerfester Matratze an Händen und Füßen gefesselt. Stunden später ist dieser Mensch tot. Sein Leichnam völlig verbrannt, die Finger kalziniert. Die offizielle These: Selbstmord.

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh genau unter diesen Umständen in Dessau gestorben.
Am selben Tag wurde das Leben eines zweiten Afrikaners von der Polizei ausgelöscht: Laye Konde, der zehn Tage zuvor aufgrund eines gewalttätigen Brechmitteleinsatzes in Koma gefallen war, verlor sein Leben ebenfalls am 7. Januar 2005. Keiner der hierfür verantwortlichen Polizisten ist verurteilt worden.
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Fragen über Fragen #39

Blogbeiträge beginnen in der Regel mit einer Art Einleitung die als Appetizer Lust auf mehr machen soll. Bei Fragen über Fragen ist das eher nicht so. Meistens steht da einfach irgend was. Ich könnte als Einleitung auch „Lorem ipsum“ usw. schreiben aber das fände ich dann dich auch irgendwie doof. Ach ja eine Frage ist diesmal gar nicht von mir sondern von Los Trütos aka Don Trueten aka @ttrueten. Auch ihr könnt mir Fragen schicken vielleicht nehme ich sie mit auf. Weiterlesen

Kopfkino #9

Rückblick: Es ist der der 19.Februar 2011. Wir befinden uns in Dresden. Mehrere tausend Antifaschistinnen und Antifaschisten gehen gegen den Naziaufmarsch auf die Straße. An einigen Stellen gelingt es sogar die Nazis zu blockieren. Die Polizei macht an diesem Tag nicht so eine gute Figur und seitdem arbeiten die Repressionsapparte auf Hochtouren.

Der wohl berühmteste Fall ist der von Tim. Wegen  drei Worten „Kommt nach vorne“ die er angeblich durch ein Megafon gerufen haben soll wird er mehrfach angeklagt. Heute fast 6 Jahre später wird ihm deswegen zum dritten Mal der Prozess gemacht. Auch wenn Tim nicht der einzige war der angeklagt worden ist, so wird an diesem Prozess besonders deutlich: „Angeklagt ist Einer, gemeint sind wir Alle!“

Nichts hat sich geändert- Göppingen hat ein Naziproblem

Ich dokumentiere an dieser Stelle eine Veröffentlichung der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Stuttgart. Gefunden auf linksunten

Seit einigen Jahren haben sich Faschisten die Stadt Göppingen als Schwerpunktgebiet ausgesucht. Neben den Aufmärschen der „Autonomen Nationalisten Göppingen“ (ANGP) 2012 und 2013, zu denen bundesweit mobilisiert wurde, prägten die Nazis massiv das alltägliche Stadtbild. Neben der Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie über Sticker und Parolen in den Göppinger Straßen kam es immer wieder zu Übergriffen auf Andersdenkende. 2015 kam es während eines Verbotsverfahrens gegen die rechte Gruppierung zu Hausdurchsuchungen und die führenden Mitglieder wurden vorübergehend inhaftiert.

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kopfkino #8

Heute hat Esther Bejarano Geburtstag. Die Vorsitzende und Mitbegründerin des Auschwitz- Komitees in der BRD e.V.  ist auch heute noch eine überzeugte Antifaschistin

Alles Gute Ester.

 

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.