Was wäre wenn?

Letzten Samstag versammelten sich 5000 Menschen in Koblenz. Anlass war der Protest gegen den rassistischen Jahresauftakt der ENF in der Rhein Mosel Halle. Am Vorabend lud die lokale Antifa unter dem Motto „Rechtspopulisten wegbassen“ bereits in die Koblenzer Innenstadt. Diesem Aufruf folgten in freundlicher Zählweise 150 bis 200 Menschen Außerdem gab es eine symbolische Sitzblockade am Samstagmorgen. Eigentlich ein erfolgreiches Protestwochenende aber eben nur eigentlich. Weiterlesen

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Gegenproteste gegen Rassistenkongress in Koblenz angekündigt

Was bis letzte Woche noch eine Vermutung war, ist mittlerweile traurige Gewissheit. Der rassistische Zusammenschluss EFN kommt am 21. Januar in die Rhein Mosel Halle nach Koblenz. Während es anfänglich noch so aussah als ob die Rassisten ihr Tête-à-Tête gänzlich ohne Gegenproteste veranstalten würden, formiert sich so langsam auch der Gegenprotest. Weiterlesen

Antifaschistische Putzaktion

Wie schon in meinem Beitrag „O du schöner Westerwald“ angekündigt habe ich mal wieder meine Kameraausrüstung geschnappt und bin in den Westerwald gereist genauer gesagt in die Stadt Hachenburg. Dort versammelten sich gestern gegen 18 Uhr ca. 30 Antifaschistinnen und Antifaschisten in der  Innenstadt. Weiterlesen

Oh du schöner Westerwald

Update: 21.12.16. 11:00 Uhr
Die Antifa Westerwald meldet sich zu Wort

Anlässlich der am 28.12. stattfindenden Kundgebung im Gedenken an Nihad Yusufoglu und die deportierten jüdischen Mitbürger*innen haben sich Antifaschist*innen aus dem Westerwald entschlossen den Abend des 22.12. zu nutzen um die verlegten Stolpersteine zu putzen.

Hier für treffen wir uns am Abend des 22.12. um 18:00 am Neumarkt und starten dann damit die einzelnen Stolpersteine zu säubern.

Laut Gerüchten will der 3. Weg an eben diesem Datum erneut in Hachenburg aufmaschieren. Sollte dies der Fall sein steht es den Protestler*innen somit frei nicht nur in der Innenstadt den Nazis entgegenzutreten, sondern ebenso frei zwischen dieser Örtlichkeit und denn von uns angepeilten Stolpersteinen zu pendeln um ihrer und unserer Gegenwehr in verschiedenen Formen Ausdruck zu verleihen. Hierzu bleibt zu sagen das antifaschistische Gegenwehr niemals Rücksicht auf kapitalgesteuerte Interessen nehmen kann und wird.
Werte verteidigen gegen Rechts sieht anders aus lieber Einzelhandel!

Kommt nach Hachenburg, seid kreativ, offensiv und lasst uns die Mögichkeiten des Protestes in all ihren Formen nutzen.

Erinnern heißt kämpfen – Kampf dem Faschismus auf allen Ebenen

 

 

 

Nicht nur in Göppingen versuchen Nazis im Gewand der Nazipartei “ Der Dritte Weg“ sich eine Wohlfühlzone für Faschisten einzurichten. Auch im Westerwald sind die Faschisten aktiv. Angefangen als Pegida Ableger dem sogenannten „Bekenntnis zu Deutschland-Der Westerwald wehrt sich“ treffen sich die Nazis mittlerweile unter ihren Partei Label. Mit fast monatlichen Aufzügen, meist in Hachenburg, versuchen sie Nazipropaganda zur Normalität werden zu lassen. Da sich auch Gegenprotest angekündigt hat, werde ich wohl wieder mal meine Kameraausrüstung zusammenpacken und nach Hachenburg reisen. Wenn es was zu berichten gibt werdet ihr es an dieser Stelle natürlich wieder erfahren

Nichts hat sich geändert- Göppingen hat ein Naziproblem

Ich dokumentiere an dieser Stelle eine Veröffentlichung der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Stuttgart. Gefunden auf linksunten

Seit einigen Jahren haben sich Faschisten die Stadt Göppingen als Schwerpunktgebiet ausgesucht. Neben den Aufmärschen der „Autonomen Nationalisten Göppingen“ (ANGP) 2012 und 2013, zu denen bundesweit mobilisiert wurde, prägten die Nazis massiv das alltägliche Stadtbild. Neben der Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie über Sticker und Parolen in den Göppinger Straßen kam es immer wieder zu Übergriffen auf Andersdenkende. 2015 kam es während eines Verbotsverfahrens gegen die rechte Gruppierung zu Hausdurchsuchungen und die führenden Mitglieder wurden vorübergehend inhaftiert.

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Keine Ruhe den rechten Hetzern

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vorgestern abend schreiben, ich aber erst jetzt die Zeit dazu gefunden, die Bilder auszuwerten und zu bearbeiten. In der Zwischenzeit sind ja auch schon einige andere Berichte dazu hochgeladen worden, denen nichts mehr hinzufügen ist. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, eben auf genau diese zu verweisen. Weiterlesen

Nazis gibt’s in dieser Stadt – Bericht der antifaschistischen Proteste von Lautern blockiert.

Am Samstag den 14.03.2015 war es mal wieder soweit. Mit gepackter Demoausrüstung ging es auf nach Kaiserslautern, um die antifaschistischen Proteste gegen den angekündigten NPD Aufmarsch zu begleiten.  Ziemlich früh ging es los, da Kaiserslautern ja gerade nicht um die Ecke liegt. In Kaiserslautern angekommem ging es dann auch sofort zu den GegendemonstrantInnen. Diese waren auf der ursprünglich angemeldeten Naziroute zusammengekommen und blockierten so die ursprüngliche Demoroute. Ca 250 AntifaschistInnen sind dem Aufruf von Lautern blockiert gefolgt, um den Naziaufmarsch zu blockieren. Weiterlesen

Demofotografie ist kein Sensationsjournalismus

Wer meinen Blog kennt, weiß dass ich ab und an auch als Demofotograf unterwegs bin. Doch was ist eigentlich Demofotografie und warum mache ich das eigentlich? Schon länger spiele ich mit dem Gedanken mal einen Blogpost über Demofotografie zu schreiben. Die letztendliche Motivation bekam ich aber im Zusammenhang mit den Berichten über die Proteste gegen die rechte Hooligan-Demo in Ludwigshafen im Februar. Ich war ja an diesem Tag  in LU unterwegs und hab meine Eindrücke geschildert. Auch Nathan hat in seinem Blog bullenscheiße| Nein nicht die Polizei eine Zusammenfassung geschrieben. In diesem Post hat er unter anderem meinen Blogbeitrag verlinkt und sich positiv darüber geäußert, dass ich eben nicht einfach nur meine Fotos online gestellt habe, sondern dass ich die Gesichter der AntifaschistInnen verpixelt habe. Soviel zur Motivation warum ich jetzt einen Beitrag über Demofotografie schreibe. Weiterlesen

Wenn der Wartberg zur Festung wird

Warum eigentlich?
Der 23. Februar ist in Pforzheim nicht irgendein Tag. Es ist der Jahrestag der Bombardierung von Pforzheim. Der 23. Februar ist aber seit den 90ern auch der Tag, an dem Faschisten versuchen ihre geschichtsrevisionistische Propaganda durch eine „Fackelmahnwache“ auf dem Pforzheimer Wartberg zu instrumentalisieren. Somit ist auch klar, dass der 23. Februar ein Tag der antifaschistischen Intervention gegen diese menschenverachtende Ideologie ist. Seit 3 Jahren mobilisiert das antifaschistische Bündnis …Nicht lange Fackeln! gegen die Nazimahnwache. Wie bereits angekündigt, war ich auch in Pforzheim im Team mit weiteren DemofotografInnen. Weiterlesen