Its okay to be gay!!

Veranstaltung findet am DIENSTAG den 17.07 statt

Am 26.Juni gab es im Bundestag ein Antrag der die Bundesregierung auffordert, bis zum 1. September 2012 einen Gesetzentwurf
vorzulegen, der die eingetragene Lebenspartnerschaft in sämtlichen Rechtsbereichen der Ehe gleichstellt. ( Antrag an den Bundestag).Abgelehnt wurde der Antrag durch die Stimmen von CDU/CSU und der FDP. Das namentliche  Abstimmungsergebnis  habe ich euch beigefügt.

Ich empfehle Euch die Veranstaltung der Linksjugend Böblingen Calw aber nicht deshalb. Geplant war die Veranstaltung schon länger.

Lassen wir uns doch nicht täuschen: Die Diskriminierung, Verachtung und Verfolgung von Homosexuellen geht nicht nur von religiösen Fundamentalisten und dem rechten Lager der Politik aus, sondern ist leider tief im Denken der meisten Menschen verankert. Und wenn auch nicht zwingend Hass geäußert wird, bleibt Homosexualität doch ein Tabuthema. Es verunsichert, weil es dem Gewohntem – dem Gewöhnlichen? – widerspricht. Und es stört, weil queere Konzepte von Liebe und Sexualität – wie z.B. Homosexualität, Transgender und Polyamorie – den vertrauten bürgerlichen Vorstellungen zuwiderlaufen.

Denn monogame Zweierbeziehungen zwischen Heterosexuellen stellen die gesellschaftliche Norm dar und so steht die Ehe laut Grundgesetz sogar “unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung” [Art. 6 (1)]. Allerdings ist damit nicht etwa auch die gleichgeschlechtliche Ehe gemeint – diese existiert in Deutschland nämlich juristisch nicht.
Statt einer konstruktiven und selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität kommt es zur Verdrängung („Ich kenn’ keinen“) bis hin zu gemeinschaftlicher Ächtung der Betroffenen. Das erschwert Homosexuellen das Leben ungemein, insbesondere „allein unter Heteros“ auf dem Lande.

Gerade unter Kindern und Jugendlichen ist Homophobie weit verbreitet und wird nicht selten offen als Hass geäußert. In einer Umgebung, in der ausgeprägte Rollenbilder von Geschlechtern herrschen und „schwul“ als Schimpfwort gilt, ist eine Distanzierung vom „schwulsein“ für junge Menschen unvermeidlich, damit sie nicht den Anschluss verlieren.

Dort möchten wir ansetzen und in unserer Generation, die ja schließlich die Zukunft gestalten wird, die Auseinandersetzung mit Homosexualität ermöglichen und damit Toleranz und Solidarität mit den Betroffenen fördern.

Quelle Linksjugend Böblingen Calw

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Reclaim the commons oder einfach Infrastruktursozialismus

Eine Gedankenspiel: Stell dir eine Welt vor, in der gesellschaftliche Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, Mobilität, Kultur und Kommunikation der Verwertungslogik entzogen werden. Ich kann verstehen wenn es im ersten Moment schwer fällt, aber eigentlich ist es heute schon denkbar. OK! Langsam, Schritt für Schritt. Was würde das für uns konkret bedeuten:

Kommunikation: Egal wo du bist, dein Handy hat Empfang. Du hast Internet, überall und zwar mindestens in DSL Geschwindigkeit auch in Wirmighausen oder Kleinkleckersdorf. Abgerundet wird das Angebot durch W-Lan Spots an  allen öffentlichen Plätzen. Das macht das Leben nicht nur bunter, sondern schafft die Basis für gesellschaftliche Teilhabe und die Pflege sozialer und beruflicher Kontakte. Yeah, und das ganze für alle verfügbar. Nicht nur ein Traum – Meine Vision.

Gesundheitswesen: Stell dir vor, du fühlst dich krank, gehst zum Arzt und die erste Frage, die du gestellt bekommst, ist nicht „Kasse oder Privat?“, sondern „Welche Beschwerden haben sie denn?“ Wenn Gesundheit keine Frage des Geldes ist, sondern eine Frage des sozialen Miteinanders, dann ist das nicht unvorstellbar. Konkret ausgedrückt würde das bedeuten: Freier Zugang zur Gesundheitsversorgung, Würdevolles Altern und freier Zugang zu Sportvereinen und Fitnessstudios.

Mobilität: Bahncard 100 für alle und zwar umsonst. Das würde bedeuten: Egal ob Fernreisen oder ÖPNV, mensch kann es benutzen. Nebenbei wird auch noch die Welt gerettet, weil viel viel weniger Autos unterwegs wären. Toll, oder?

Bildung: Von der KiTa bis zur Uni und noch viel weiter. Dem Grundsatz folgend lebenslanges Lernen zu ermöglichen, hat jedermensch die Möglichkeit, nach seinen Bedürfnissen zu lernen, egal ob Studium oder Meisterschule. Das ganze natürlich kostenfrei. Es versteht sich dabei von selbst, dass auch die Lerhrmittel kostenfrei zur Verfügung stehen.

Kulturelle Teilhabe: Selbstverwaltete Jugendzentren meets Oper und Karaoke-Bar. Proberäume für Metallbands genauso wie Platz für Yoga Kurse. Alles ist Kultur und ist elementar, um sich entwickeln zu können. Deshalb muss es ausreichend für alle zu Verfügung stehen.

So und jetzt nochmal: Stell dir eine Welt vor, in der gesellschaftliche Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, Mobilität, Kultur und Kommunikation der Verwertungslogik entzogen werden. Immer noch schwierig?

Inspiriert von einem Text der Redaktion des Prager Frühlings:

Keine BILD in meinem Briefkasten und anderswo


Im Juni ist es soweit die BILD hat Geburtstag. Toll und jeder kriegt ein Geschenk! Nämlich die BILD nach Hause.
Du willst sie nicht. Ja dann hast du ein Problem, denn um Erlaubnis gebeten wird nicht.
Du hast die BILD zu wollen!
Wirklich? Ehrlich?
Nein!!! Eine unbeugsame Gemeinschaft hat sich zusammen getan und unterstüzt jeden der Briefkasten und Zeitungsrohr vor BILD beschützen will.
Campact macht es möglich. Schon rund 200. 000 Menschen wollen dieses „Geschenk“ nicht haben. Wenn auch DU auf die BILD verzichten kannst dann unterstütz doch einfach die Kampagne von Campact und alle-gegen-bild.de



Sag NEIN zu BILD im Briefkasten und anderswo!

 

 

 

Sinan Sohn seiner Klasse

Freiheit stirbt mit Sicherheit

Am 6 Dezember findet die Demo  gegen die Reform des Versammlungsgesetzes in BaWü statt.  Reform ist wenn es besser wird. So hieß es mal früher. Besser wird es auch, die Frage ist nur für wen. Für Unternehmer weil die Gewerkschaften massiv in ihrem Streikrecht eingeschränkt werden. Besser für  die CDU weil kritische Stimmen einfacher weggeräumt werden können. Besser für keine Ahnung wen aber mit Sicherheit nicht für die Menschen. Denn durch Einschüchterung und Beschneidungen können keine Verbesserungen herbeigeführt werden sondern nur die Angst  geschürt. Ich appeliere an alle Menschen in BaWü sich gegen das Gesetz auszusprechen und fordere die Abgeordneten des Landtags auf gegen den Gesetzentwurf zu stimmen.